Augen lasern

Augen lasern

Grelles Licht kann für das menschliche Auge sehr gefährlich werden. Jedoch nicht, wenn ein Fachmann am Werk ist, denn durch Laserstrahlen kann oftmals eine Fehlsichtigkeit korrigiert werden. Da die Lasertechnik in Bereichen von Tausendstel Millimetern arbeiten, wird der Brechkraftfehler des Auges, welches von einer Fehlsichtigkeit betroffen ist, korrigiert. Will man sich heute die Augen lasern lassen, dann hat man den Vorteil, dass die Behandlung unblutig und schmerzfrei erfolgt. Weiterhin dauert der Eingriff nur wenige Minuten. Pro Auge entstehen Kosten von etwa 2.000 Euro. Diese werden von Privatkassen teilweise übernommen. Gesetzliche Krankenkassen dürfen die Kosten laut einem Berichtsbeschluss nicht übernehmen. Die Spezialisten wenden bei solch eine Operation eine der drei folgenden Methoden an:

Das Lasik-Verfahren

Eine dünne Schicht der oberen Hornhaut wird abgehoben und zur Seite geklappt. Die darunter liegende Hornhaut wird mittels Kaltlicht-Laser korrigiert. Die Lamelle (Schicht der Hornhaut) die zuvor zur Seite geklappt wurde, wird anschließend wieder über die korrigierte Stelle des Auges gelegt. Sie saugt sich von allein an das Auge an und wächst nach einigen Tagen wieder an.

Das Femto-Lasik-Verfahren

Durch den Femtosekunden-Laser werden im Gewebe Millionen von winzigen Gasbläschen erzeugt. Dadurch wird der Schnitt in die Hornhaut vorbereitet.Den eigentlichen Schnitt nimmt dann jedoch der Arzt vor. Er ist jedoch nicht gezwungen, die Hornhaut gleich nach der ersten Vorbereitung zu öffnen. Lehnt er eine Öffnung ab, so zerfallen die Gasbläschen einfach wieder und die Prozedur beginnt von vorn – so lange, bis der Arzt mit der Positionierung der Schnittlinie zufrieden ist.

Das Lasek-Verfahren

Hier arbeitet der Arzt direkt auf dem äußeren Bereich der Hornhaut, die sehr empfindlich ist. Es entsteht eine Wunde, die nach der Operation stark schmerzen kann. Die Lasek-Technik wird eingesetzt, wenn die Hornhaut für die Lasik-Technik ungeeignet ist. Jedoch kann nicht jeder Patient mit einem Sehfehler Gebrauch von der Lasertechnik machen. Ausgeschlossen sind Patienten, deren Hornhaut zu dünn ist. Ebenso ist eine Laserbehandlung bei Grünem Star oder einer Netzhautdegeneration nicht möglich. Weiterhin sollten Patienten, die zu hohe Erwartung an eine Laserbehandlung stellen von einer Operation absehen, denn das Ergebnis wird niemals besser sein als die Korrektur durch die beste Brille bzw. die besten Kontaktlinsen.